Das 1×1 der Bodengestaltung oder: Wie Ihr Holzboden Ihren Raum erstrahlen lässt

Haro Parkett Bodengestaltung
@ Foto: HARO Hamberger Industriewerke GmbH & Co KG Rosenheim

Es gibt Böden, die scheinen förmlich zu strahlen. Böden, durch die der Raum ein einzigartiges Ambiente erhält. Er wird zu einem Wohlfühlraum für die ganze Familie. Sie fragen sich, wie Sie das erreichen können? Und worauf es bei der Bodengestaltung ankommt? In unserem 1×1 der Bodengestaltung haben wir die wesentlichen Punkte für Sie zusammengestellt.

Der Untergrund

Betrachten Sie den Untergrund stets kritisch, denn er muss trocken, eben, glatt und rissfrei sein. Zudem muss er den Anforderungen der DIN Normen, z.B. der Ebenheitstoleranz, entsprechen. Erst dann kann darauf ein Boden aus Holz, Kunststoff oder Textil verlegt werden. Vor allem im Altbau sind diese Voraussetzungen nicht immer gegeben. So ist es beispielsweise bei einer vorhandenen Holzkonstruktion wichtig, dass die Verlegerichtung des neuen Bodens entgegengesetzt der Balkenkonstruktion bzw. Unterdielung erfolgt. Beachten Sie im Neubau auf beheizten Estrichkonstruktionen die CM-Werte (Feuchtegehalt des Estrichbodens). So können Sie Schäden am Holzboden vermeiden.

Ein #Tipp für Sie: Das Funktionsheizen ist nicht mit einer Abheizphase von 28 Tagen gleich zu setzen.

Verlegemuster und Verlegearten

Für eine optimale Bodengestaltung empfehlen wir als Meisterfachbetrieb das Verlegen in Diagonalen, Friesen, Würfeln, Fischgrat etc. Beachten Sie zudem die kleinen Feinheiten wie Randabstand und Dämmstreifen.

Bei den Verlegearten unterscheiden wir schwimmend oder fest verklebt. Die feste Verklebung des Bodens mit dem Unterboden bringt erhebliche Vorteile und ist bei Holzböden erforderlich. Die schwimmende Verlegung ist gut für Mietswohnungen oder Räume, die wenig beansprucht werden.

Ihr Parkettprofi vor Ort kennt sich mit den vielfältigen Möglichkeiten der Bodengestaltung bestens aus und verlegt für Sie Ihren Traumboden.

Parkettarten

Oftmals ist die Höhe in Alt- und Neubauten entscheidend, ob 2-Schicht-Parkett, 3-Schicht-Parkett, Fertigparkett, Massivparkett, Mosaikparkett, Stabparkett, Lamparkett oder Holzpflaster und Landhausdielen verlegt werden können. Klären Sie daher die Aufbauhöhe gleich zu Beginn ab!

Oberflächenbehandlung (Colorierung)

Wir unterscheiden bei den Holzoberflächen zwischen glatt, strukturiert, gebürstet, geschroppt und sägerauh. Der Holzboden wird entweder endversiegelt oder mit einem Öl-Wachs-Finish versehen. Auch eine Kombination aus beiden Systemen ist möglich. Zuerst erfolgt ein Ölfinish und darauf wird die Versiegelung aufgetragen.

Neu ist die Colorierung, bei der das Lacksystem Farbpigmente enthält. Mittlerweile stehen mehr als 20 Farbtöne in der Farbpalette bereit. Dieses Verfahren eignet sich besonders bei alten Böden, um eine völlig neue Wirkung zu erzielen. Beachten Sie bei dieser Art der Bodengestaltung, dass jedes Holz die Farbtöne anders aufnimmt. Daher kann jeder einzelne Parkettstab eine andere Wirkung haben.

Ein #Tipp für Sie: Bitten Sie Ihren Fachbetrieb, die Colorierung an einer Stelle zu testen, ehe der gesamte Boden so behandelt wird.

Pflege

Auch ein Boden benötigt Pflege. Beherzigen Sie daher bitte die wichtigsten Pflegehinweise:

  1. Zuviel Nässe schadet jedem Boden. Das Zauberwort der Holzbodenreinigung heißt „nebelfeucht“.
  2. Zudem entwickelt jeder Hersteller passend zu seinen Produkten ein Pflegesystem. Indem Sie die für Ihren Boden entwickelten Pflegeprodukte nutzen vermeiden Sie einen unansehnlichen „Schichtaufbau“. Durch diesen kann der Boden ergrauen, er wird fleckig und verliert schlimmstenfalls seinen Originalfarbton. Daher ist entscheidend, dass Sie das für Ihren Boden entwickelte Pflegesystem regelmäßig verwenden. So bleibt ihr Holzboden lange strahlend schön.

Ein #Tipp für Sie: Weitere Pflegetipps für Ihren Parkettboden finden Sie hier.

Zubehör

Denken Sie schon bei der Planung auch an das passende Zubehör zu Ihrem Boden. Denn mittlerweile gibt es zu jedem Bodenbelag die passende Sockelleiste. Klären Sie ebenso die Befestigungsart und welche Trennschienen bzw. Übergange evtl. mit einzubauen sind. Orientieren Sie sich farblich z.B. an Ihren Türgriffen. Da es verschiedene Befestigungsmöglichkeiten gibt, sollte man hierbei diese Montagemöglichkeiten vorab einbeziehen. Auch ob Sie möglicherweise Kunststoffecken, Treppenprofile oder Heizkörperrossetten benötigen. Der Fachmann legt hier sehr viel Wert auf das passende Detail, damit das Werk rundum einen schönen Abschluss erhält.

Laden Sie sich hier Ihr 1×1 der Bodengestaltung herunter!