Lesen Sie in unserer Holzfibel eine Auslese verschiedener Hölzer, weltweit:

Hier haben wir Ihnen Hölzer in der Holzfibel gebündelt dargestellt. Es gibt Hart- und Weichhölzer, ebenso wie Exotenholz. Man unterscheidet helle, rötliche und dunkle Hölzer. Nicht alle Holzarten kommen aus Europa. Einige Holzarten müssen von anderen Kontinenten eingeführt werden. Andere sind sogar vom aussterben bedroht. Ebenso machen Pilz- oder Ungezieferbefall erhebliche Sorgen im Baumbestand. Dem Forst steht noch viel Arbeit bevor, insbesondere ausholzen und Borkenkäferbefall eindämmen.

Nun viel Spaß mit unserer Lektüre: „Die kleine Holzfibel“

Baumstamm, Natur, Designer
Quelle: http://www.dreamies.de
So schön ist unsere Natur! Die Natur ist unser bester Designer, nennen wir es Urwuchs in schöner Formvollendung.

 

1. Eichenholz

Die Eiche hat Dank ihrer hervorragenden Gebrauchseigenschaften einen sprichwörtlich guten Ruf. Parkettböden aus Eichenholz sind extrem strapazierfähig, pflegeleicht und bleiben dauerhaft schön. Das Holz ist sehr hart und schwindet nur mäßig.
Die Eiche hat ein sehr dekoratives Furnierbild mit prägnanter, gestreifter oder gefladerter Zeichnung. Das Holz ist gelblich-weiß bis gelb-braun und dunkelt nach. Eichenholz ist überall einsetzbar, der Klassiker.

2. Ahornholz

Edles, einheimisches Laubholz. Hartes, zähes Holz mit sehr hoher Abriebfestigkeit, die selbst die Eiche und Buche übertrifft. Mäßig schwindend mit gutem Stehvermögen und gut zu verarbeiten.
Das Holz ist feinporig und hat eine gleichmäßige, zuweilen geriegelte Textur. Splint- und Kernholz sind farblich kaum unterschiedlich und sehr hell. Man zählt den Ahorn zu nervösen Hölzern, daher ist er bei Fußbodenheizungen eher ungeeignet.

3. Buchenholz

Buchenholz wird überall dort eingesetzt, wo es auf Haltbarkeit und Härte ankommt. Schwindet allerdings bei der Trocknung stark und ist auch nur mäßig standfest. Feinporiges, homogen strukturiertes, meist schlicht wirkendes Furnierbild.
Gedämpfte Buche neigt weniger zum verziehen, außerdem erhält das kurzfaserige Holz dadurch eine wunderbare, gleichmäßige rötliche Färbung. Buchenparkett sollte auf Fußbodenheizungen nicht zum Einsatz kommen.

4. Kirschbaumholz

Wertvolles, edel wirkendes Laubholz mit guten Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften. Schwindet mäßig und ist gut zu bearbeiten.
Dunkelt unter Lichteinfluss zu einem warmen, rötlich-braunen bis hell-goldbraunen Alterston nach. Die Maserung ist feinporig mit zarter, zum Teil geflammter Zeichnung. Ein Fußboden aus Kirschbaum strahlt höchste Eleganz aus und wirkt dekorativ und repräsentativ.

5. Birkenholz

Die robuste und genügsame Birke ist fast überall in Europa und darüber hinaus bis weit nach Asien verbreitet. Das Holz ist elastisch und zäh, aber nicht besonders hart.
Das helle Holz ist gelblich-weiß bis hellbraun gefärbt und hat einen leicht seidigen Glanz. Durch den welligen Faserverlauf wirkt das Holz besonders dekorativ und ist flammig-feldartig gezeichnet. Das Vorkommen im Parkettbereich ist eher gering.

6. Eschenholz

Ausgezeichnete Festigkeitseigenschaften zeichnen die Esche als die zäheste der einheimischen Laubholzarten aus. Das Holz schwindet nur mäßig, steht gut, ist sehr hart und hat eine extrem hohe Abriebfestigkeit.
Sehr dekorative und lebhafte Maserung. Das weiß-gelbe bis weiß-rötliche Holz ist großporig und wirkt durch seine markant gestreifte, bzw. gefladerte Textur sehr dekorativ. Da auch die Esche zu den nervösen Hölzern zählt, sollte man auch diese bei Fußbodenheizungen nicht als Parkettboden auswählen.

Bambus als Parkett
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So wächst Bambus. Deutlich zu sehen sind die Ringe für den Wachstumsschub. Bambus ist als Gras ein beliebter Fussboden geworden.

Die Baumrinde hat eine emense Schutzfunktion! Sie ist sozusagen der Lack des Baumes.

Hier stellen wir 12 verschiedene Baumarten kurz vor:

1. SILBERPAPPEL

Sie ist äußerst charaktervoll. Typisch an ihr ist, während junge Silberpappeln einen fast glatten Stamm haben, „zerfurchen“ ältere Gehölze zusehends in Ihrer Längsrichtung.

2. KIEFER

Einfach betörend – das Holz der Kiefer duftet sehr aromatisch. Die Nadeln der Kiefer werden zur Herstellung ätherischer Öle und Schaumbädern verwendet. Haben Sie schon mal ein Kiefernölbad genommen? herrlich

3. KIRSCHE

Schon verdammt verlockend. Die Früchte der Vogelkirsche sind verlockend rot, aber gefährlich zugleich. Das Gift lauert in den Kernen und tritt erst aus, wenn diese zerkaut werden.

4. BIRKE

Ist ungeheuer einnehmend. Birken gehören zu den schnellwüchsigen und „aggressiven“ Bäumen, die Freiflächen oft frühzeitig für sich allein erobern.

5. ROBINIE

Diese ist ausgesprochen attraktiv. Die Bienen lieben sie. Die Robinie wird neben der forstwirtschaftlichen Nutzung sehr intensiv als Imkerpflanze genutzt. Schon mal Robinienhonig probiert? lecker

6. HAINBUCHE

Die ist richtig robust. Das Holz des Baumes gehört zu den schwersten und härtesten Hölzern in Mitteleuropa.

7. EICHE

Sie ist absolut ausdauernd. Eichen werden sehr alt. Vereinzelte Bäume können bis zu 30 Generationen überdauern. Ihr Holz ist hart und in der Fußbodenbranche sehr begehrt.

8. AHORN

Der ist recht markant. Erkennen lässt sich der Ahorn ganz leicht durch seine Blätter, die fingerförmig gelappt sind und uns daher an die menschliche Hand erinnern.

9. ERLE

Die ist ganz schön flexibel. Die Erle ist äußerst regenerationsfähig, da auch alte Baumstümpfe lange Zeit austriebfähig bleiben.

10. Walnuss

Die ist extrem edel. Das Holz der echten Walnuss ist begehrtes Edelholz, dessen Verwendung auf hochwertige Gegenstände beschränkt ist.

11. PLATANE

Sie ist ordentlich extrovertiert. Die Borke der Platane blättert jährlich in dünnen Platten ab und hinterlässt ein typisches Mosaik aus weißlichen und grünlichen Bereichen.

12. FICHTE

Die sind wahnsinnig hoch. Die Fichten erreichen Wuchshöhen von 20 bis 60 Metern, in Ausnahmefällen sogar auch mal 80 Meter. Die Wipfel sind von unten kaum sichtbar.

 

(Urheberrechte:  Die Textangaben entsprechen dem Copyright der Firma Pallmann in Würzburg.)

 

P.S.  Sie haben eine Frage zur Holzfibel?  Dann senden Sie uns eine Mail, wir antworten gern.   Danke, das Sie unsere Fibel gelesen haben.

Natur - Wald
Quelle: http://www.dreamies.de
Sind Sie auch ein Naturmensch? Die Natur verzaubert uns, schauen Sie beim nächsten Spaziergang genau hin, was jeder Baum zu erzählen hat. An der Rinde erkennen wir das Alter der Bäume. Ist er jung oder hat er schon viele Jahre auf dem Buckel? Hier rankt sogar noch ein Efeu zusätzlich um den alten Baum.