„7 + 1“  die perfekten Fußboden Pflegetipps

Sie erhalten hier einige hilfreiche Pflegetipps vom Profi für die Zeit nach Übergabe des verlegten Parkettbodens. Denn danach liegt die Unterhaltsreinigung und Pflege in Ihren Händen.

TIPP 1: Nach unserer Verlegung

Gleich im Anschluss an unsere Parkettverlegearbeiten führen wir auf Wunsch die Erstpflege bei Ihnen aus. Außerdem erhalten Sie von uns die Pflegeanweisung des Herstellers sowie das dazugehörige Pflegemittel-Set, welches Sie später bei uns nachkaufen können. Hinweis, bleiben Sie bei diesem Produkt. Ein Wechsel könnte die Oberfläche beschädigen.

TIPP 2: Die Trockenreinigung

Um Staub oder Schmutz zu entfernen, reinigen Sie das versiegelte Parkett mittels Mopp, Haarbesen oder Staubsauger. Für eine besonders wirksame Form der Reinigung empfehlen wir die bei uns erhältlichen speziellen Reinigungstücher aus Vlies.

TIPP 3: Die Feuchtreinigung & Unterhaltspflege von versiegelten Parkettböden

Sie können bei Bedarf jederzeit eine Feuchtreinigung durchführen. Hierbei empfehlen wir Ihnen zur Reinigung und Pflege des Bodens ein lösungsmittelfreies Parkett-Polish. Auf 10 Liter Wasser werden ca. 200 ml Polish gegeben. Anschließend wischen Sie die Fläche mit einem fest ausgewrungenen Lappen nebelfeucht durch.  Nebelfeucht reinigen bedeutet, dass keine Wasserrückstände auf der Bodenfläche zu sehen sind! Eine zusätzliche Glanzpflege bzw. Versiegelung ist nicht erforderlich.

TIPP 4: Raumklimatische Bedingungen beachten

Zur Werterhaltung Ihres Fußbodens, aber auch für Ihr persönliches Wohlbefinden ist ein Wohnraumklima von 50 bis 60 % relativer Luftfeuchte bei einer Raumtemperatur von ca. 20 ° C ideal. Um die Luftfeuchtigkeit insbesondere während der Wintermonate konstant zu halten, empfehlen wir den Einsatz eines elektrischen Luftbefeuchters. So kann eine Austrocknung (Rissbildung bzw. Entstehung von Fugen) im Fußboden vermieden werden. Wenn sich Fugen bilden, ist die Luftfeuchtigkeit bedingt gerade in den Wintermonaten, zu niedrig für Ihr Parkettboden.

TIPP 5: Zusätzlicher Bodenschutz ist Gold wert

Zur Werterhaltung Ihres Bodens ist es vorteilhaft, unter Stühlen und Tischbeinen Stuhlgleiter sowie im Eingangsbereich Fußbodenmatten zu verwenden. Achten Sie bei Pflanzen, die direkt auf dem Parkettboden stehen darauf, dass die Untersetzer keine Nässe durchlassen und sich kein Kondensat bildet. Dadurch entstehen weiße unschöne Flecken im Holz, die nur durch abschleifen weg gehen. Als Unterlage für Bürostühle empfehlen wir die Verwendung von entsprechenden Polycarbonatmatten (ohne Weichmacheranteile) für harte Fußböden.

TIPP 6: Die Silikonpest

Silikon zerstört Parkett-Versiegelungen! Bereits kleinste Mengen von Silikon aus anderen Gewerken, z.B. über das Schuhwerk bei einer Baubegehung, reichen aus um die Lackversiegelung des Parketts zu zerstören. Achten Sie, die Bauleitung und die eingebundenen Handwerker bitte unbedingt darauf, dass silikonhaltige Dichtungsmassen in keinem Fall, auch nicht versehentlich, mit dem verlegten Parkettboden in Berührung kommen. Verwenden Sie ausschließlich silikonfreie Dichtungsmassen, z.B. auf Acryl Basis. Dem Parkettleger stehen dazu extra Tuben mit Holztönen aus Acryl zur Verfügung, die zu jedem Holzboden passen.

TIPP 7: Pflegemittelsysteme von Ihrem Parkettleger

Bitte verwenden Sie bei geölten und versiegelten Parkettböden das jeweils von Ihrem Parkettleger empfohlene Pflegemittel und kaufen Sie nicht irgendwelche No-Name Produkte nach. Denn die von Ihrem Parkettleger empfohlenen Pflegemittel sind auf das jeweilige Siegel- oder Öl-System des Herstellers abgestimmt und tragen dazu bei, das Sie lange Freude an Ihrem neuen Boden haben.

EXTRA-TIPP 8:  Hände weg

  • bei säurehaltigen Produkten
  • von scharfen bzw. ätzenden Produkten   (Meister Proper gehört nicht aufs Holz)
  • ein Mix von 10 verschiedenen Produktlinien (sehen wir bei manchen Kunden)
  • Dampfreiniger allgemein
  • Sand und Steinchen
  • Eimer Wasser ausschütten
  • selbst an der Versiegelung herum „doktern“
  • Gegenstände ohne Gleiter die ständig verschoben werden müssen  (dafür gibt es die sogenannten Möbelgleiter)
  • Pumps mit Pfennigabsätzen in Stahlform  (hierzu gibt es entweder Hauslatschen oder sog. „Verhüterli“ für Stöckelabsätze)

(Einige Angaben sind unter anderem einer früheren Pflegeanweisung der Firma HARO „Hamberger Flooring GmbH & Co KG“ © entnommen und unterliegen dem Copyright dieser Firma).

Verkauf von Pflegeprodukte
Fotograf: Kessel
Im Parkettstudio können Sie jederzeit Ihr Pflegemittel für den richtigen Boden nachkaufen.
Zauberwort Nebelfeucht pflegen
Quelle: Jarmoluk http://www.pixabay.de/lizenzfrei
Auch der Boden benötigt Liebe. Auf die richtige Pflege kommt es an. Nebelfeucht ist das Zauberwort!


2. Und so pflegen Sie Ihre Wohnraumtüren!

Geschafft:  – die neuen Türen sind fachgerecht eingebaut und sitzen im Lot.

Innentüren
Fotograf: FotoZM
Besuchen Sie unsere Türenausstellung in Zella-Mehlis!

Damit Sie lange daran Freude haben, sollten Sie folgendes im Laufe der Zeit beachten:

Richtige Pflege ist keine Zauberei!

  • Reinigen Sie Glasoberflächen regelmäßig.
  • Vermeiden Sie beim Reinigen scheuernde bzw. kratzende Materialien
  • Verwenden Sie klares Wasser mit einem Zusatz von spez. Glasreinigern oder Essig.
  • Fensterleder oder Schwamm müssen frei von Sand oder anderen Fremdkörpern sein
  • Zementstaub, Gips oder Mörtel müssen mit Wasser und/oder Reinigungsmitteln zunächst angelöst werden
  • Verwenden Sie zur Reinigung niemals Säuren, Waschlaugen sowie fluoridhaltige Mittel die es im Angebot gibt
  • Hartnäckige Verunreinigungen wie Farb-, Teerspritzer oder Kleberückstände nur mit Mitteln wie Spiritus, Azeton oder Industriealkohol lösen und anschließend mit Wasser gut nachreinigen, ggf. mehrmals
  • Furnier- bzw. Holztüren nur mit gut ausgewrungen Lappen abwischen und nicht zu oft und nicht zu feucht. Auch Türen können dadurch leicht aufquellen.

P. S.   Schreiben Sie uns eine Email, wenn Ihnen etwas „unklar“ geblieben ist! 

Extra-TIPP:   Was Sie zum Thema Wohnraumtüren interessieren dürfte, haben wir in unserem Blogbeitrag veröffentlicht:       Fragen und Tipps zu Türen

 

Wirkungen von Türen, Innentüren
Quelle: Vadym Andrushchenko
http://www.shutterstock.com/
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