Insider Tipps!

Sie finden hier nützliche & wertvolle Tipps, die wir durch unsere langjährige Erfahrung im Parkett sowie Innenausbau gesammelt haben und gern an Sie weitergeben.

 

TIPP 1: Wissen Sie, dass sie Handwerkerleistungen von Ihrer Einkommenssteuer absetzen dürfen!

Nicht selten sind am Haus oder in der Eigentumswohnung Reparaturen oder Renovierungsarbeiten durch Handwerker erforderlich. Privatkunden müssen Handwerkerrechnungen mindestens zwei Jahre bis 31.12. aufbewahren und sie dem Finanzamt zusammen mit dem Überweisungsbeleg auf das Konto des Handwerkers vorlegen.  Fassen Sie Handwerkerrechnungen aus einem Jahr, einschließlich Schornsteinfegergebühren, zusammen. Sie können von den Lohn-Leistungen 20 Prozent bis zu einer Höhe von 6.000 Euro pro Jahr von der Steuer absetzen. Das sind bis zu 1.200 Euro. Wichtig, reichen Sie Ihre Originalrechnungen mit Kontoauszug zu Ihrer Steuererklärung beim zuständigen Finanzamt ein. Dies gilt nicht für Materialkosten! Barzahlungen sind ebenso ausgeschlossen. Leistungen, die in einer Werkstatt ausgeführt wurden, lassen sich ebenso nicht absetzen.


TIPP 2:  Acht Anregungen zum Gestalten von „kleinen Räumen“

Mansarde
Quelle: Günter Menzl http://www.fotolia.com/
Wir gestalten mit spritzigen Ideen Ihre Fußböden, bauen Decken und Balken ein und setzen Ihre Wünsche um.

Weniger ist oftmals mehr! Kennen Sie das auch, man hat sich drei Mal umgedreht und ständig war etwas anderes im Wege? Haben Sie das Gefühl in dem Raum ist kein Platz mehr?  Hier einige innenarchitektonische Tipps zur Gestaltung bei kleinen Räumen:

  1. Benutzen Sie helle Farbtöne, von Weiß über Pastelltöne an den Wänden.
  2. Benutzen Sie keine unruhigen Wandtapetenmuster.
  3. Ziehen Sie den Wandabschluss mit hoch in die Decke, denken Sie in die Höhe.
  4. Bei hohen Räumen könnten Sie aus Platzgründen ein Hochbett mit einbauen und die Fläche darunter sinnvoll als Stellfläche nutzen.
  5. Nutzen Sie Dachschrägen und Nischen für praktische Regalsysteme oder individuell nach Maß angefertigte Möbel mit Schubladen, ideal als Stauraum.
  6. Setzen Sie Spiegelflächen mit ein, sie vergrößern Wandbereiche optisch.
  7. Verzichten Sie auf viele kleine Bilder, wählen Sie stattdessen 2 bis 3 große Bilder und verteilen Sie diese höhenversetzt an der Wand. Achten Sie dabei auf das Bildformat.
  8. Kaufen Sie flexible Möbel mit Stauraum. Zu viele Möbel lassen den Raum unruhig wirken und der Raum erscheint schnell überladen.

Wir wünschen viel Spaß beim Einrichten und dass Sie sich wohlfühlen in Ihrer kleinen Oase.  #Wohnraumgestaltung


TIPP 3: Versicherungsschaden, was nun?  Gern helfen wir Ihnen.

Schäden, verursacht durch Dritte, höhere Gewalt oder sonstige äußere Einflüsse, wie Leitungswasserschäden, Sturm/ Hagel/ Blitzschlag, Überspannung usw. Auch speziell versicherte Risiken wie Aquarien und Wasserbetten lassen sich, falls versichert, über die Versicherungen abwickeln.

Sie sind sich aber nicht sicher, ob Sie ausreichend versichert sind oder ob die Versicherung eintreten würde? Dann wenden Sie sich bitte an unser Büro oder unseren Kooperationspartner in Versicherungsfragen, das freie und unabhängige Maklerbüro Hollandt & Partner in Suhl (IHK-Zertifiziert). Hier wird man Ihnen gerne beratend zur Seite stehen und auf Wunsch ihre Unterlagen unabhängig prüfen und nach Bedarf eine professionelle Wirtschaftsberatung für private bzw. geschäftliche Haushalte erstellen.

Wir begleiten Sie quasi bei einem Schaden mit einem Rundum-Sorglos-Paket von der Schadensmeldung bis zur Instandsetzung mit Garantie (detaillierte Kontaktdaten von Herrn Uwe Hollandt erfragen Sie unter 03682-466930). #Parketthotline


TIPP 4: Gestaltungen von Eingangsbereichen

Im Eingangsbereich oder Terrassenbereich ist Ihr neues Parkett besonderen Strapazen ausgeliefert. Hier können wir für Sie einen Sauberlaufzonenbereich einarbeiten. Dazu wird ein Teil des Bodens ausgeschnitten, tiefer gesetzt und die Sauberlaufzone eingefügt. Auch hier haben Sie viel Gestaltungsspielraum – lernen Sie die Möglichkeiten z.B. in unserem Studio kennen! #Bodengestaltung


TIPP 5:   Tipps zum Thema Fußbodenheizung & Parkett „Spezial“

Hier ist eine spezielle Meisterberatung erforderlich, weil es immer mehr Arten an Systemen am Markt gibt. Wesentliche Fragen treten hier bei Holzart, Parkettart, Vorbereitung des Untergrundes, Klebstoffauswahl sowie bei der Vorlauftemperatur und der Abheizperiode auf. Wir sind Ihr Fachbetrieb für Parkett und Fußbodentechnik und empfehlen Ihnen zur Vermeidung von Schäden eine gute Beratung im Vorfeld.

Bestens vorbereitet sind Sie mit dem Fußbodenpass! Der Estrich muss ca. drei bis vier Wochen auf natürliche Weise austrocknen, danach wird die Fußbodenheizung ca. zwei Wochen in Betrieb genommen und täglich um ca. 5 % gesteigert, bis ca. 70 % der Heizleistung erreicht sind. Die letzten fünf Tage vor der Verlegung sollte die Vorlauftemperatur maximal eingestellt werden. Zwei Tage vor der Verlegung wird die Vorlauftemperatur zurückgenommen, so dass auch im Winter noch mindestens 15°C Raumtemperatur erreicht werden. Ca. zwei Tage nach der Verlegung wird die Heizung langsam in Betrieb genommen (Steigerung jeweils um 5°C). Die maximale Oberflächentemperatur des Estrichs darf 28°C nie überschreiten. Wir empfehlen bei Fußbodenheizung eine vollflächige Verklebung zum Unterboden, da so der Wärmedurchlasswiderstand geringer gehalten wird als bei der schwimmenden Verlegung. #Fussbodenheizung

Wärmedurchlasswiderstand:

  • m²    K/V =
  • Mosaikparkett mit 8 mm Stärke:           0,038
  • Stabparkett mit 22 mm Stärke:             0,105
  • Fertigparkett von 10-15 mm Stärke:      0,08 – 0,11

Alte Faustregel:  Je niedriger der Wärmedurchlasswiderstand ist, desto geeigneter ist der Belag auf Fußbodenheizungen. Als Grenzwert ist gültig 0,15 m²/KW.


TIPP 6:  Sie können Parkett auch tot pflegen, verhindern Sie es!

Verkauf von Pflegeprodukte
Fotograf: Kessel
Im Parkettstudio können Sie jederzeit Ihr Pflegemittel für den richtigen Boden nachkaufen.

Auch Ihr Parkett benötigt Kosmetika. Hier gibt es je nach Oberflächenbearbeitung Unterschiede zwischen geölten und versiegelten Flächen. Diese sollten getrennt eingesetzt werden. Bitte verwenden Sie immer das gleiche Pflegemittel. Zu unserem Service gehört in der Regel die Ein- bzw. Erstpflege. Im Anschluss erhalten Sie von uns das entsprechende Pflegeset passend zu Ihrem neuen Boden. Dieses können Sie bei uns jederzeit nachkaufen.

Wir sind seit 1990 Händler der Marken BONA und PALLMANN und Sie finden bei uns immer die entsprechenden Pflegemittel vorrätig. Leider stellen wir immer mal wieder fest, der Fußboden wurde totgepflegt und verliert sein schönes Aussehen. #Bodenversiegelung


TIPP 7: Unser Maschinenpark Parkettschleifmaschinen

Wenn Sie Ihr Parkett abschleifen möchten, können Sie die notwendigen Maschinen dafür bei uns ausleihen. Damit Sie auch nach dem abschleifen noch viel Freude mit Ihrem Parkettboden haben, verleihen wir unsere Maschinen ausschließlich mit unseren Mitarbeitern, so garantieren wir Ihnen eine fachmännische Ausführung und Sie haben keine Repraturkosten für unsere Maschinen. Schätzen Sie mal wie viel Anschaffungswert eine Schleifmaschine hat! (mehrere tausend Euros) Wichtig, es gibt Band- und Walzenschleifmaschinen für den Profi. Gerne informieren wir Sie über weitere Details unter der Parkett Hotline  03682 – 466930 #Parkettschleifmaschine


TIPP 8: Der fachgerechte Fußbodenaufbau ist das A und O

Das A und O ist der fachgerechte Untergrund. Wir finden häufig Baustellen mit Teppichboden, sehr alten Schüttungen, schiefe Fußböden, verfaulten Brettern, morschen Untergrund oder ausgebesserte Stellen, weil da z.B. ein Kamin stand, vor. Oder was auch vor kommt, es sind zig Bodenbeläge übereinander verlegt worden. Auf so einem Unterboden verlegt der Fachmann nicht. Der Unterbodenaufbau muss genauso stimmig sein, wie der Oberbelag den Sie als Kunde auswählen. Gemeinsam mit Ihnen besprechen wir die örtlichen Gegebenheiten und stimmen einen sauberen, ebenen Untergrund ab. Denn auch hier gibt es viele individuelle Möglichkeiten, die Schüsselungen, evt. Unebenheiten und alte Untergründe aufzuarbeiten. Sprechen Sie mit uns darüber!  #Fußbodenaufbau


TIPP 9: Sonnenschutz für Parkettböden

Ja, es gibt ihn: den „Sonnenblocker“ für Ihren Parkettboden. Sprechen Sie uns an – wir informieren Sie gerne über diese Möglichkeit im Parkettmarkt. #Parkett


TIPP 10: Ein ganz besonderer Service für Sie

Wenn Sie ein Firmenlogo haben oder einem schönen Foto einen besonderen Platz geben möchten, dann können wir das in Form einer Spezialfolie in die Lackierung Ihres Parkettbodens vor Auftrag der Versiegelung mit einarbeiten. Wir benötigen lediglich ein elektronisches Bild dazu, alles weitere veranlassen wir. Interessant für Sie, dann sprechen Sie uns an!


TIPP 11: Was zur Fußbodenverlegung beim Profi dazu gehört!

Wir als Fachunternehmen verlegen nicht nur die reine Bodenfläche, sondern

  • sorgen auch für glatten, ebenen, sauberen Unterboden
  • befestigen Übergangsschienen
  • schneiden passend die Sockelleisten auf Gärung
  • wählen passend zur Fläche das richtige Verlegemuster
  • passen Türabschlüsse ein
  • bringen Dichtungsstreifen an der Wand an
  • fertigen Heizungskästen an
  • umschließen Auslässe von Heizrohren mit Rosetten
  • arbeiten Säulen und gebogene Sockelleisten ein usw.Sie erhalten so eine reine Handarbeit von einem Meisterfachbetrieb. Wir sind Ihr kompetenter Ansprechpartner bei Sanierung, Neubau, Ladenbau, Gewerbeobjekten, Ausschreibungen, in Sachen Bodenbelägen (außer Stein und Fliesen). Wir beraten, planen und verlegen für Sie und bringen auf Wunsch auch aus anderen Gewerken Fachfirmen mit. So erhalten Sie alles aus einer Hand.   #Fussbodenverlegung   #Bodengestaltungen

TIPP 12: Haben Sie schon von gebeizten colorierten Fußböden gehört?

Nein? Kein Problem. Alte Dielenböden und altes Parkett erhalten einen völlig neuen Charakter, wenn wir einer der vielen Farbnuancen von weiß über grau und dunkelbraun bis schwarz das Holz einbeizen und colorieren. Auch das Mischen der Farben untereinander ist möglich. Anhand von Mustern zeigen wir Ihnen im Studio, welche Möglichkeiten es gibt und beraten Sie, welche für Ihren Boden am besten geeignet ist. Auch das Einfärben führen wir gerne für Sie aus und verleihen Ihrem Zuhause so ein neues Flair zum Wohlfühlen. #Dielenboden #Holzdielen


TIPP 13: Wir sagen Ihnen, wie Sie entsprechendes Bodenzubehör auswählen

Unsere Empfehlung: Richten Sie sich hierbei nach Ihrer vorhandenen Einrichtung von Tür- und Fenstergriffen sowie Schienen. Ein Mix aus Silber, Gold und Bronze sollten Sie zugunsten Ihrer „Raumruhe“  vermeiden!  #Bodenzubehör


TIPP 14: wohngesunde Fußböden? Ja, es gibt Sie. Phahlatfrei, frei von Schwermetallen & Weichmachern

Entwickelt von HARO Rosenheim (Made in Germany) finden Sie in unserem Studio den wohngesunden Designboden in mehr als 10 Farbnuancen und in Dielenformat. Weich, fußwarm, strapazierfähig, pflegeleicht, attraktiv und PVC-frei – so schaffen Sie sich ein völlig gesundes Raumklima. Mittlerweile sind diese auch für den Badbereich bzw. Nasszellen attraktiv geworden. Beläge sollen geruchsfrei sein. Stinkende Beläge haben oft einen gesundheitlichen Nachteil.


TIPP 15:  Das alles können Sie in unserem Parkettstudio nachkaufen

Was Sie bei uns nachkaufen können, wenn Sie einen schönen neuen Boden von uns erhalten haben, zählen wir Ihnen hier auf:

  • Pflegemittelsets
  • Stuhlschoner
  • Sauberlaufzonen
  • Bürostuhlunterlagen
  • Raumluftbefeuchter
  • Bodentürstopper
  • Heizkörperrosetten (auch doppelte)
  • Stufenmatten für Treppen
  • Trenn- bzw. Übergangschienen sowie Sockelleisten

#Abschlussleisten


TIPP 16: Was Sie über Laminatböden wissen sollten!

#Laminatboden erscheint mit seinen schönsten Holznachbildungen täuschend echt. Auch im Bereich Laminat erfolgen ständig Weiterentwicklungen – oft ist Material von vor 15 Jahren mit den heutigen Laminaten nicht mehr vergleichbar.

Folgende Ansprüche sollten Sie an einen Laminatboden setzen:

  • brillante Optik
  • Formstabil und paßgenau
  • Geeignet für Fußbodenheizung
  • Antistatisch
  • Überdurchschnittlich kratzfest
  • UV-Lichtbeständig
  • Pflegeleicht und schmutzabweisend
  • Doppelter Feuchtigkeitsschutz mit Aquatec System
  • Abriebfest
  • Schwer entflammbar (Cfl-S1) nach DIN EN 13501-1 geprüft
  • Druck- und stoßfest
  • Zigarettenglutbeständig
  • Optimal integrierter Trittschall
  • Hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis

TIPP 17: Pfusch am Bau – Nein Danke.  Ohne uns als Fachmann.

Leider muss heute immer alles hoppla hopp  gehen und am Ende werden aber wichtige Leistungen eingespart. Bitte nehmen Sie sich für Ihren Roh- bzw. Innenausbau entsprechend die Zeit und planen Sie gut. Setzen Sie auch einen Zeitpuffer ein! So sichern Sie sich eine hohe Qualität und Sie vermeiden Bauschäden. So führt z.B. Feuchtigkeit im gesamten Haus früher oder später zu Folgeerscheinungen, sogar zur Rissbildung im Haus. Lassen Sie nur qualifizierte Handwerksfirmen für sich arbeiten und achten Sie gerade im Neubau auch bei der Materialauswahl auf entsprechende Gütesiegel und geprüfte Materialien.

Wir wissen als Fachbetrieb wie wichtig „Qualitätsansprüche“ sind und unterstützen das deutsche Handwerk und sagen weiterhin:    JA  zum Meisterbrief.


TIPP 18: Auf diese deutschen „Qualitätszertifikate“ sollten Sie bei Produkten achten

  • PEFC   Nachhaltigkeit
  • ISO 9001
  • CE
  • ISO 14001
  • EPLF
  • Umweltzeichen Blauer Engel
  • Made in Germany
  • Ü-Zeichen Übereinstimmungszeichen  (leider ab Oktober 2016 von der EU ersatzlos gestrichen)

All das sind Qualitätszertifikate in Deutschland und wir achten darauf. Wir prüfen für Sie, ob die Produkte, die wir einbauen, über diese Zertifizierungen verfügen. Da HARO, die Hamberger Flooring GmbH & Co KG als deutscher Hersteller alle Zertifizierungen besitzt, vertrauen wir seit 1990 auf das Unternehmen aus Bayern in Rosenheim. Und Sie können sicher sein, wenn Sie all diese Zeichen auf der Produktverpackung finden, das es wirklich ein echtes Qualitätsprodukt ist.


TIPP 19: Sind Musterstücke aussagekräftig?

Unser Rohstoff Holz ist ein natürlich gewachsenes Material in allen Wäldern auf der Erde, ist jeder Wetterlage ausgesetzt und ist standortabhängig vom Wuchs her. Auch Lichtverhältnisse spielen eine bestimmte Rolle beim Wachstum. Das Klima, der Lichteinfall, die Lage – alles nimmt Einfluss auf das Wachstum des Baumes. Jeder einzelne Stamm hat seine eigene Struktur und seinen eigenen Farbton und somit können auch Parkettelemente in Farbgebung sowie Struktur variieren.

Daher müssen Abweichungen zwischen Bemusterung und gelieferter Ware beim Einbau in gewissen Maßen toleriert werden und stellen keinen Reklamationsgrund dar.

Nun ein klares Nein auf die Frage. Kleine Musterstücke können nicht den Eindruck für das „Gesamtbild“ des Bodens im Raum ergeben. Dazu gibt es bereits Gerichtsurteile. #Raumgestaltung


TIPP 20:   Rutschhemmung, Abriebsklassen, Beanspruchungsklassen – mal ganz technisch.

Dielenvelegung
Quelle: Fotolyse http://www.fotolia.com
Fachmännische Verlegung der einzelnen Dielenelemente in Nut/Feder oder Klicksystem. Der Nichtfachmann macht hier oft Fehler beim verlegen!

Das technische beachtet man oft nicht, da das optische in Vordergrund rückt. Dennoch möchten wir Ihnen auch hier etwas Klarheit verschaffen und versuchen mit dem technischen das meist in DINs nieder geschrieben ist, technisches zu vermitteln.

Mittels normierten Prüfverfahren wird in Speziallabors nach europäischen Normen Tests durchgeführt und Klassifizierungen vorgenommen. Auch im Bereich Fußböden sind technische Eigenschaften wie Beanspruchungsklassen, Abriebklassen, Rutschhemmung und Antistatisch sowie Brandklassen unerlässlich und unterliegen bestimmten Vorschriften.

Ob nun Wohnräume, Ladengeschäfte, Büros, Hotels, Restaurants, Arztpraxen, Krankenhäuser oder Seniorenheime – überall werden Fußböden eingebaut die gewissen Anforderungen ausgesetzt sind, bei dem einen spezieller als bei dem anderen.

1. Rutschhemmung nach GUV-R 181 für Bodenbeläge ergeben sich je nach Verwendungszweck unterschiedliche Anforderungen zum Thema Rutschsicherheit, welche in der DIN 51130 geregelt sind.

Zur Anwendung kommen die Bewertungsgruppen R 9 für geringste Anforderungen bis zur R 13 für höchste Anforderungen.  R9 z.B. in allgemeinen Räumen  R10 in öff. Toiletten, R11 für Ladeneingänge, Treppen, Küchen, Kindertagesstätten, Sanatorien,  R12 in Großküchen mit mehr als 100 Essplätzen, R13 in Schlachthöfen,

Für Nassräume gelten noch speziellere Anforderungen nach GUV-I 8527.

2. Antistatische   Bodenbeläge gelten als antistatisch, wenn Sie so ableitfähig sind, dass bezogen auf die Nutzung keine störenden bzw. gefährlichen elektrostatischen Aufladungen zu erwarten sind.  Diese Bodenbeläge dürfen bei Prüfung nach EN 1815 bei +23°C und 25 % relative Luftfeuchtigkeit keine Aufladungsspannungen >2kV erzeugen.

3. Abriebklassen – geben die Beständigkeit eines Laminatbodens nach der EU Norm 13329 an und erfolgt in den Kennzeichnungen AC1 bis AC 5.   Diese Klassifizierung wird auch bei glasierten und unglasierten Fliesen angewendet.

  • Abriebklasse 1 ~  für sehr geringe Beanspruchung, z.B. Schlafzimmer, Gästezimmer
  • Abriebklasse 2 ~ geringe Beanspruchung  z.B. Wohn- und Esszimmer
  • Abriebklasse 3 ~ mittlere Beanspruchung  für viel begangene Wohnflächen
  • Abriebklasse 4 ~ hohe Beanspruchung  auf stark belasteten Flächen z.B. Hotels, Geschäfte
  • Abriebklasse 5 ~ sehr hohe Beanspruchung  – bei gewerblicher Nutzung, Hallen

Empfehlenswert ist auch im Wohnbereich die nächsthöhere Abriebklasse zu wählen.

4.  Hier erklären wir Ihnen kurz die Beanspruchungsklassen nach EN 1307 und 685 für textile, elastische Bodenbeläge sowie Laminat- und Korkböden:

Wohnbereiche:

Klasse 21             mäßig/gering                    z.B. Schlafzimmer

Klasse 22             normal/mittel                   z.B. Wohnräume, Eingangsflure

Klasse 23             stark                                     z.B. Wohnräume, Eingangsflure, Esszimmer, Korridore

Gewerbliche Objekte:

Klasse 31             mäßig                                   z.B. Hotels, kleine Räume, Konferenzräume

Klasse 32             normal                                 z.B. Klassenräume, Hotels, Geschäfte

Klasse 33             stark                                     z.B. Kaufhäuser, Lobbys, Schulen, Großraumbüros

Klasse 34             intensiv/stark                   z.B. Mehrzweckhallen, Schalterräume, Kaufhäuser

Industriebereiche:

Klasse 41             mäßig                                   z.B. wo die Arbeit sitzend durchgeführt wird

Klasse 42             normal                                 z.B. wo Arbeiten stehend stattfinden mit Fahrzeugverkehr

Klasse 43             stark                                     z.B. Lagerräume, Produktionshallen

5. Brandverhalten – nach EN 13 501-1 wird nach dem sogenannten Radiant-Panel-Test die Klassifizierung des Brandverhaltens von Bodenbelägen nachgewiesen. Im privaten Wohnbereich wird für Bodenbeläge die Brandklasse Efl gefordert.

Folgende Brandklassen gibt es:

  •  Klasse Bfl-s1                  schwer entflammbar, bestmögliche Klasse für Bodenbeläge
  •  Klasse Cfl-s1                  schwer entflammbar, ausreichend für den Objektbereich
  •  Klasse Dfl-s1                  normal entflammbar
  •  Klasse Efl                         normal entflammbar, Anforderung für alle Wohnbereiche
  •  Klasse Ffl                         leicht entflammbar, wenn keine Anforderungen an das Brandverhalten gestellt werden

Klasse Bfl ist die höchste Beanspruchungsklasse und Ffl die niedrigste Beanspruchungsklasse.


TIPP 21: Entfernung von Kerzenwachs auf Holzböden

Sie empfangen Ihre Gäste, die Tafel ist gedeckt und immer wieder passiert mal ein Missgeschick das man unschöne Wachsflecken auf dem Holzfußboden vorfindet. Auch in der himmlischen Weihnachtszeit kann so etwas passieren, insbesondere wenn man die Tanne mit echten Kerzen bestückt.

Man kann diese unschönen Flecken entfernen!

  • Was Sie benötigen?   Löschpapier oder Küchenrolle, Bügeleisen, Olivenöl oder von Ihrem Parkettleger das Pflegemittel für geölte Parkettböden

Warten Sie mit dem Entfernen der Flecken nicht zulange, aber lassen Sie das heiße Wachs erst auskühlen. Schaben Sie vorsichtig zum Beispiel mit Teigschaber die obere Wachsschicht ab, ohne das Holz zu beschädigen. Dann legen Sie Stück Löschpapier oder Küchenrolle auf die Flecken, nehmen Sie den Fön zur Hand und lassen Sie das Wachs „warm“ werden, so dass es vollständig vom Tuch aufgesaugt wird. Das Bügeleisen nicht auf die heißeste Stufe stellen. Notfalls den Vorgang mehrmals mit neuem Papier wiederholen, solange bis Sie keinen Wachsrückstand mehr sehen.

Anschließend reiben Sie über diese Stellen entweder Ihr Olivenöl oder das Pflegemittel für geölte Holzböden und reiben Sie das Öl richtig aus, es sollte kein Ölrückstand sichtbar sein. Nun können Sie den Holzboden wie gewohnt pflegen und schon sehen Sie nichts mehr vom kleinen Missgeschick.


TIPP 22: wichtige Eigenschaften & Anforderungen an die Unterlagsmaterialien

Weil wir wissen, dass Sie nicht diese umfangreichen Kenntnisse besitzen, erläutern wir Ihnen hier gerne warum es so wichtig ist die „richtige“ Unterlage für das zu verlegende Material zu verwenden und worauf es ankommt.

Die zuständigen Verbände EPLF und MMFA haben ganz feste Anforderungen zur schwimmenden Verlegung von Hartbelägen wie Laminat, Fertigparkett und Vinylböden definiert. Hierzu wurde auch die DIN Norm im Neubau hingehend verändert.

Hierzu zählen 3 große Anforderungsbereiche wie:

  1. Akustische Anforderungen
  2. Nutzungsanforderungen
  3. konstruktive Anforderungen

Was versteht man darunter? Im Bereich Akustik spricht man von einer Trittschallminimierung sowie Gehschallreduktion, also der Boden soll leiser werden. Im Bereich der Nutzung geht es um Sie, sprich die dauerhafte Belastbarkeit durch dynamische, dauerhafte und temporäre Beanspruchung wird hier angesprochen, z.B. durch Bürostühle, Möbel, schwere Gewichte sowie der Schutz bei fallenden Gegenständen. Alle Böden müssen tagein tagaus unterschiedlichen Belastungen durch Benutzung standhalten.  Zum Bereich der konstruktiven Anforderung zählt der technische Bereich wie: die Fußbodenheizung, Wärmedämmung, Schutz bei Feuchtigkeit von unten her, Ausgleich von geringen Unebenheiten im Unterboden.  Deshalb ist es besonders wichtig, dass die zu verwendende Unterlage in Ihrer Eigenschaft allen 10 Anforderungen entspricht. Hier zahlt sich Qualität über viele Jahre aus!


TIPP 23:  Sieben Tipps für die Zeit „nach“ der Oberflächenbehandlung-Parkettversiegelung

TIPP 1     den Boden nicht zu früh begehen

TIPP 2     max. Durchhärtung der Lackschichten tritt in der Regel erst nach 8 Tagen ein

TIPP 3     je länger die Schonfrist, umso mehr Freude haben Sie am neuen Fußboden

TIPP 4     Leitern nicht auf frischen Boden schieben

TIPP 5     ca. 14 Tage lang keine Teppiche auslegen (wegen UV Lichteinstrahlung, dies hat Auswirkungen)

TIPP 6     Pflegeanweisung einhalten, die Ihnen der Fachmann übergab

TIPP 7     bleiben Sie bei dem Pflegesystem, welches Ihnen der Parkettleger empfohlen hat


 

P.S.  Diesen Bereich arbeiten wir ständig weiter für Sie aus!  Schauen Sie einfach immer mal wieder nach.

Button vom Parkettprofi

Verlegung von Stabparkett
Quelle: Günter Menzl http://www.fotolia.com/ Parkettprofis wissen die fachgerechte Verlegung von Stabparkett, z.B. im Fischgratmuster. Andere probieren es aus.
Küchen einrichten unter vielen Gesichtspunkten
Quelle: Andy Dean Photography http://www.shutterstock.com/
Wir gestalten auch Ihren Küchenfußboden oder bauen Wand- und Deckenverkleidung profihaft ein.